Wer darf Überprüfungen auf Legionellen durchführen? Und wann liegt das Ergebnis einer Untersuchung vor?

Die Probenentnahme wird vor Ort von zertifizierten Mitarbeitern des Gesundheitsamtes oder akkreditierten Labors vorgenommen. Das Gesundheitsamt stellt Ihnen in der Regel eine Liste mit anerkannten Labors zur Verfügung.

Die steril entnommenen Proben werden anschließend im Labor bebrütet. Das erste Ergebnis liegt nach rund sieben Tagen vor. Die genauere Bestimmung des Legionellenstammes dauert etwa zwei Wochen.

Eine vorläufige Auskunft können auch verschiedene Legionellen-Schnelltests geben, mit denen genetisches Material von Legionellen nachgewiesen werden kann. Diese Tests sind jedoch juristisch nicht verwertbar. Außerdem werden damit auch abgetötete Legionellen erfasst, die zum Beispiel im Rahmen einer thermischen Behandlung vorhanden sein können. Daher empfehlen wir Ihnen, sich bei Verdacht auf einen Legionellenbefall an eine qualifizierte Stelle zu wenden.

Hinzu kommt, dass eine Kontamination meldepflichtig ist. Und Vorsicht: Die Kenntnis eines Legionellenbefalls ohne Sanierungsmaßnahme gilt als Straftatbestand.