Wechselfilter oder Rückspül-Schutzfilter?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Trinkwasser-Schutzfiltern: Wechselfilter und Rückspülfilter. Bei Wechselfiltern muss, wie der Name sagt, der Filtereinsatz regelmäßig ausgetauscht werden. Rückspül-Schutzfilter werden einfach durch Umkehrung des Wasserflusses gereinigt.

Um es vorweg zu sagen: Die gültigen Normen und Richtlinien geben keine Empfehlungen, welche Bauform vorzuziehen ist.

Ein Nachteil von Wechselfiltern besteht darin, dass sein Besitzer sich um Wechsel und Nachbestellung der Filterelemente kümmern muss. Hinzu kommt, dass beim Tausch eines Filtersiebs einiges an Abfall anfällt – vom verbrauchten Filterelement bis zur Produkt- und Versandverpackung. Dem steht beim Rückspül-Schutzfilter die Menge an Wasser gegenüber, die bei der Rückspülung verbraucht wird.

Ein weiteres Problem des Wechselfilters besteht darin, dass der Hausbesitzer mit wasserberührten Teilen umgehen muss. Das stellt grundsätzlich ein Hygienerisiko dar. Außerdem muss zum Filterwechsel die Wasserzufuhr unterbrochen werden.

Ein Pluspunkt, den Rückspül-Schutzfilter ins Feld führen können: Als Automatik-Version übernehmen diese Schutzfilter die Reinigung einfach selbst. Die Automatik-Schutzfilter der JUDO Keimschutzklasse zum Beispiel berechnen anhand verschiedener Paramater, wann eine Rückspülung fällig ist und führen sie selbständig aus. Damit braucht der Besitzer nicht einmal in den Keller zu gehen. Und trotzdem kann er sicher sein: Die Reinigung seines Filters wird effizient und immer zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt.