Gibt es neben einer Enthärtungsanlage noch andere Möglichkeiten, sich vor Kalk zu schützen?

Ja, es gibt die alternativen Kalkschutzanlagen, die mit elektrischem Strom arbeiten. Die Anlagen bilden aus dem Kalk im Wasser mikroskopisch kleine Impfkristalle, die in die Hausinstallation gespült werden. Dort setzt sich überschüssiger Kalk bevorzugt an diesen Impfkristallen ab und nicht an Rohroberflächen oder Heizspiralen. Sollte sich die vom Wasserwerk gelieferte Wasserhärte ändern, passt das Gerät seine Einstellungen vollautomatisch an.

Die Mineralien Calcium und Magnesium bleiben dabei im Wasser erhalten. Rohrinstallationen und Boiler sind bis 80 °C dennoch optimal vor Kalkschäden geschützt. Außer einem geringen elektrischen Energieaufwand benötigen Sie keine weiteren Betriebsmittel – auch ein Kartuschenwechsel ist nicht nötig.

Bitte beachten Sie: Diese Geräte enthärten das Wasser nicht, so wie es Anlagen tun, die nach dem Prinzip des Ionenaustauschs arbeiten. Das heißt, Sie genießen nicht dem Komfort, den weiches Wasser bietet.