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Wie kommt der Kalk ins Wasser? Habe ich weiches oder hartes Trinkwasser? | JUDO.eu - STAGING COPY

Als Naturschauspiel bewundert,
zu Hause eher unerwünscht.

Wo Wasser fließt, tropft oder steht, ist der Kalk nicht fern. In Tropfsteinhöhlen kann man das als Naturschauspiel bewundern: Über Jahrtausende hinweg sind durch herabtropfendes kalkhaltiges Wasser bizarrschöne Tropfsteine entstanden.

Sie müssen nicht befürchten, dass ähnliches bei Ihnen passieren könnte. Aber ärgerlich sind Kalkflecken im Bad oder in der Küche aus ästhetischen Gründen schon. Auch die Technik leidet: Sei es in Ihrem Wasserkocher, im Boiler, an den Armaturen oder in der Leitung – hartes Wasser hinterlässt seine unerfreulichen Spuren. Und kostet Geld, weil ein verkalkter Boiler oder Heizkessel mehr Energie abfordert.

Wie kommt der Kalk
in mein Trinkwasser?

Wasserkreislauf

Das Wasser verdunstet aus Meeren, Flüssen oder Seen und steigt mit der warmen Luft nach oben. Dort kühlt sich die Luft wieder ab, der Wasserdampf kondensiert und bildet Wolken. In Form von Regen, Schnee oder Hagel kehrt das Wasser wieder zurück zur Erde.

Das Regenwasser nimmt bereits in der Atmosphäre verschiedene Stoffe auf, die seine Eigenschaften stark verändern (Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Staub etc.). Eine besondere Bedeutung kommt hier dem Kohlendioxid (CO₂) zu, da es die Lösungsfähigkeit des Wassers insbesondere für die Kalkbildner beeinflusst. Es handelt sich um ein Gas, das beim Verbrennen von Stoffen wie Kohle, Öl oder auch Gas in großen Mengen entsteht.

Beim Durchfließen der Bodenschichten reichert sich Wasser mit immer größeren Mengen an Inhaltstoffen an. Hinzu kommen stets auch Mikroorganismen, auch Legionellen finden sich in praktisch allen natürlich vorkommenden Wässern.

Vorkommen und Zusammensetzung der im Boden enthaltenen Mineralien entscheiden über den Härtegrad des Wassers: Gelangt eine große Menge an Calcium- und Magnesiumionen ins Wasser, wird es hart. Das ist vor allem in Gegenden mit viel kalk- oder kreidehaltigem Gestein der Fall.

 

Das Leben ist schon hart genug

Auf Verpackungen für Waschpulver und Geschirrspülmittel, bei Auskünften Ihres Wasserversorgers und in Bedienungsanleitungen von Haushaltsgeräten wie z. B. Kaffeevollautomaten begegnen Sie Begriffen wie Wasserhärte und Härtebereiche.

Je höher der Gehalt an gelösten Calcium und Magnesiumverbindungen ist, desto härter ist das Wasser. Sie werden deshalb auch als Härtebildner bezeichnet. 

Hartes Wasser hat seinen Namen zu Recht

Die Effizienz eines Waschmittels ist abhängig von der Wasserhärte, deshalb gibt es auf Waschmittelverpackungen entsprechende Dosiervorschriften.

Je härter das Wasser, desto größer die benötigte Menge an Waschmittel. Auch Seife schäumt in hartem Wasser schlecht, weil sie unlösliche Calcium- und Magnesiumsalze bildet. Die Bezeichnungen hart und weich rühren von dem Gefühl her, welches Ihnen das betreffende Wasser beim Waschen mit Seife vermittelt.

Das ist die Härte,
Ihre Wasserhärte

Das ist die Härte, Ihre Wasserhärte

Man unterscheidet drei Härtebereiche
(dH = deutsche Härte):

  • Härtebereich 1: bis 8,4 °dH
    (weiches Wasser)
  • Härtebereich 2: 8,4 bis 14 °dH
    (mittelhartes Wasser)
  • Härtebereich 3: über 14 °dH
    (hartes Wasser)

Ob Sie hartes oder weiches Wasser haben – darüber gibt Ihnen unsere kostenlose Wasseranalyse Auskunft. Nur so viel: Wenn sich in Ihrer Dusche innerhalb kürzester Zeit ein weißer Schleier aus Kalkablagerungen bildet, deutet das auf hartes Wasser hin. Da sich Kalk auch im Inneren Ihrer Wasserleitungen absetzt, sollten Sie handeln …

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Harte Fakten

Was bedeutet eigentlich kalkhaltiges Wasser konkret? Wieviel Kalk hat ein Trinkwasser mit einer Wasserhärte von 20 °dH gelöst, wieviel Kalk fällt unter den ungünstigsten Bedingungen aus?

Beispielrechnung:

  • 1 °dH entspricht einer Kalkmenge von 1,78 g pro 100 l Wasser.
  • Jeder m³ Trinkwasser von 20 °dH weist demnach stattliche 356 g Kalk auf.
  • Verbraucht Ihr Haushalt pro Monat nur 15 m³ Trinkwasser, werden jährlich über 60 kg Kalk in Ihre Trinkwasserinstallation eingebracht.
  • Davon können – hauptsächlich durch das Erwärmen – anteilig auch mehrere kg pro Jahr in Ihrer Trinkwasserinstallation zurück bleiben.

Weitere Informationen zu Kalk, hartem Wasser