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Risikofaktoren für Meerwasser | JUDO.eu - STAGING COPY

Deshalb schicken wir unsere Projektingenieure
an den Strand.

Die positive Nachricht: Die Gefahr, dass das Rohwasser als Ausgangsprodukt für die Meerwasserentsalzung zur Neige gehen könnte, besteht nicht. Aber es gibt andere Faktoren, die beachtet werden müssen: Meerwasser kann nicht ohne Vorbehandlung in einer Umkehr-Osmose-Anlage aufbereitet werden.

Eine Anlage zur Meerwasserentsalzung besteht aus zahlreichen Aufbereitungsstufen und vielen verschiedenen Komponenten. Bei der Planung, Projektierung und Umsetzung sind wir für Sie da. Und auf Wunsch vor Ort.

Meerwasser-Entsalzung
eine Wissenschaft für sich. Ein Job für uns.

Auch wer direkt am Meer wohnt, hat nicht immer Wasser im Überfluss – zumindest nicht in Form von Trinkwasser. Weltweit sind Millionen von Menschen auf die Aufbereitung von Meerwasser angewiesen.

Wir haben mittlerweile über 50 Jahre Erfahrung im Bereich Meerwasserentsalzung. Zahlreiche erfolgreich ausgeführte Projektanlagen sprechen für sich. Und für uns.

Was es zu vermeiden gilt:
mögliche Störfaktoren

Verkeimung

Auch im Meerwasser finden sich – trotz des Salzgehalts – verschiedene Bakterien, darunter auch die verbreiteten Escherichia-Coli-Bakterien. Neben dem Erreger Vibrio cholerae kommt in warmem Meerwasser vor allem das Bakterium Vibrio vulnificus vor. Grundsätzlich empfehlen sich neben der Entsalzung auch unbedingt weitere wirksame Maßnahmen zur Desinfektion.

Organische Verunreinigungen

Nicht nur zum Schutz der Gesundheit, sondern auch, um die empfindlichen Umkehr-Osmose-Membranen vor Schäden zu bewahren, ist ein vorgeschalteter Schutzfilter unerlässlich.

Salzgehalt

Je nach Küstenregion und Stärke der Meeresströmungen ergeben sich Schwankungen bei der Temperatur und dem Salzgehalt des Meerwassers. Die entsprechende Messtechnik liefert die nötigen Ausgangsdaten für die korrekte Auslegung der Anlage.

Auch die Ableitung des Konzentrats ins Meerwasser erhöht den Salzgehalt. Das kann zum einen die Tier- und Pflanzenwelt im Meer schädigen. Zum anderen steigen Aufwand und Kosten für die Entsalzung.

Ein weiteres Problem stellen unlösliche Salze dar, die sich an den Membranen anlagern. Dazu zählen unter anderem Calciumcarbonat, Calciumsulfat und Calciumfluorid. Dieses so genannte Scaling führt zur Verstopfung von Membranen; es verringert die Durchflussmenge, lässt den Energieverbrauch steigen und verkürzt die Lebensdauer der Membrane. Scaling wird durch das Zugeben von speziellen Chemikalien, den Antiscalants, bekämpft.

Weitere Informationen zur Trinkwasser-Gewinnung aus Meerwasser