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Betrieb und Wasseraufbereitung für Kühl- und Klimaanlagen | JUDO.eu - STAGING COPY

Ebenso wichtig wie die Aufbereitung:
Das klärende Gespräch.

Wenn Sie unsere Hilfe brauchen, schicken wir nicht nur eine E-Mail – sondern auch gern einen Experten. Mit unserem weltweiten Vertriebs- und Servicenetz sind wir dort, wo Sie uns brauchen. Verlässlichkeit und Vertrauen sind die wichtigsten Säulen unserer Kundenbeziehungen – von der Planung über die Abwicklung bis zum Service.

Was den hygienischen Betrieb angeht,
so macht die VDI 2047-2 noch viele weitere Vorgaben.

Hygienekontrollen durch geschultes Personal

  • regelmäßige Laboruntersuchungen
  • 14-tägige betriebsinterne Kontrollen durch Dipslides (Agarnährboden)
  • mindestens vierteljährlich: Legionellenuntersuchungen
  • Ermittlung des so genannten mikrobiologischen Normalzustands durch wöchentliche Messungen über einen Zeitraum von drei Monaten, anschließende vergleichende Messungen. Die Untersuchung auf Pseudomonas aeruginosa liefert weitere wichtige Informationen und sollte als zusätzlicher Parameter bestimmt werden.

Systemüberwachung

Eine vollständige Dokumentation der Kühlanlagen findet in Form eines Betriebshandbuchs statt (Schema, technische Daten, Werkstoffe, Behandlungsprogramme, Betriebsweisen, Reinigungsintervalle, Wasserbeschaffenheit). Um ein Höchstmaß an betrieblicher Zuverlässigkeit zu erreichen, empfiehlt sich eine Fernüberwachung oder zentrale Datenerfassung.

Parameter, die möglichst kontinuierlich erfasst werden sollten

  • Lastwechsel, Kaskadenbetrieb

  • Füllstände von Kühlwasserbecken und Produktbehältern

  • Bioziddosierung mit Produktfüllständen und Produktkonzentrationen im Kühlwasser

  • pH-Wert, Leitfähigkeit, Gesamthärte, Säurekapazität, Chlorid, Sulfat, Nitrat, Gesamtphosphat, Silikat, Ammonium, Eisen, TOC und Trübung. Eine zusätzliche Untersuchung auf Chrom, Kupfer, Nickel und Zink kann unter bestimmten Bedingungen notwendig werden.

Anforderungen an das Wasser

Die Aufbereitung des Rohwassers hat höchste Priorität und ist Voraussetzung für ein dauerhaft sauberes System. Das Kreislaufwasser sollte ständig über Teilstrom filtriert sowie regelmäßig und zuverlässig konditioniert werden. Im Idealfall wird die Produktkonzentration ständig automatisch überwacht (MSR-Technik).

Neuanlagen

Bevor eine Neuanlage in Betrieb geht, muss sie durch geschultes Personal nach hygienischen Gesichtspunkten gereinigt werden. Ebenfalls Pflicht: ein Probebetrieb mit Messung der Gesamtkeimzahl sowie den Konzentrationen von Pseudomonas aeruginosa und Legionellen.

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